Gewerbe, Straßen und bauliche Entwicklungen

Am Donnerstag, 29. Januar, fand im Dörpshus „Zum Stahlwerk“ in Augustfehn II ein gut besuchtes Bürgergespräch der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Apen statt. Zahlreiche Interessierte aus Augustfehn II und Klauhörn nutzten die Gelegenheit, Ihre Anliegen, Anregungen und Fragen direkt mit Vertreterinnen und Vertretern der UWG-Fraktion zu besprechen.

 

Fraktionsmitglieder und Gäste führten einen offenen und konstruktiven Dialog über aktuelle Themen, die den Ortsteilen unter den Nägeln brennen. Im Fokus standen dabei insbesondere die Situation der Gemeindestraßen, die geplante Ansiedlung des Getränkelogistikers DGL, der Umbau der Alten Schule durch das Bauunternehmen von Peter Stock sowie die Zukunft der Gaststätte „Zum Stahlwerk“.

 

Gemeindestraßen – Prioritäten und Kosten 

Ein zentrales Anliegen vieler Bürgerinnen und Bürger war der Zustand der Gemeindestraßen. Besonders Verkehrsflächen in Augustfehn II und Klauhörn wurden angesprochen, darunter Abschnitte ohne Beleuchtung und Bereiche mit reparaturbedürftigen Fahrbahndecken. Die UWG erläuterte die Priorisierung von Sanierungsmaßnahmen, die Verkehrs- und Verkehrssicherheit für alle Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigt. In den kommenden Jahren werden nun zunächst die Klauhörner Straßen angepackt, die in einem desolaten Zustand sind. Auch hier wurde erneut herausgestellt, dass man seitens der UWG-Fraktion weiterhin dafür einsteht, auf eine direkte Kostenbeteiligung der Anwohner an Straßensanierungen - wie sie in anderen Gemeinden durchaus üblich ist -  zu verzichten.

Ansiedlung DGL – Chancen und Bedenken

Die geplante Ansiedlung des Getränkelogistikers DGL war ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion. Die Anwesenden äußerten sowohl Interesse an den wirtschaftlichen Chancen als auch Fragen zu Verkehrsbelastung und Lärm. Die UWG brachte klar zum Ausdruck, dass sie wirtschaftliche Entwicklung im Gemeindegebiet grundsätzlich begrüßt, zugleich aber eine sorgfältige Prüfung der verkehrlichen und sozialen Auswirkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner fordert.

 

Umbau der Alten Schule – Entwicklung vor Ort

Der geplante Umbau der Alten Schule durch das Bauunternehmen von Peter Stock stieß auf reges Interesse. Die Anwesenden zeigten sich gespannt auf die künftige Nutzung des Gebäudes und die damit verbundenen Perspektiven für das Zusammenleben im Ort. Themen wie Zuwegung und Lage sowie Größe der zusätzlichen Bebauung im hinteren Bereich des Grundstücks wurden intensiv diskutiert.

Gaststätte „Zum Stahlwerk“ – Nachnutzung im Blick

Ein weiteres Thema war die Nachnutzung der Gaststätte „Zum Stahlwerk“. Bernd-Thomas Scheiwe - der wieder einmal moderierend durch den Abend führte - erläuterte, dass Peter Stock darin kleine Wohnungen und Büros errichten wird.

 

Die UWG Apen dankt allen Bürgerinnen und Bürgern, die zu diesem Abend beigetragen haben. Der direkte Austausch vor Ort ist der Wählergemeinschaft ein wichtiges Anliegen, um kommunalpolitische Entscheidungen bürgernah und praxisorientiert zu gestalten.

 

Zwei weitere Termine der Bürgergesprächsreihe folgen in den kommenden Wochen:

  • Do., 05.02.2026 – Nordloh/Tange, Gotano Sportplatz – Vereinshaus
  • Do., 12.02.2026 – Apen, im Schweers