Austausch, Entwicklung und neue Perspektiven

Am Montag, 12. Januar, hat die UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft) Apen zum ersten Bürgergespräch des Jahres in das Peter-Suhrkamp-Foyer in Augustfehn eingeladen.

 

Rund 30 Interessierte folgten der öffentlichen Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich direkt mit den Vertreterinnen und Vertretern der UWG-Fraktion auszutauschen. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Hinweise und Anliegen aus der Bürgerschaft frühzeitig aufzunehmen und in die kommunalpolitische Arbeit einfließen zu lassen.

 

Ein zentraler Schwerpunkt des Abends war die Entwicklung des Dockgeländes. Fraktionsvorsitzender Bernd-Thomas Scheiwe stellte den aktuellen Sachstand vor: Neben den bereits entstandenen Wohnhäusern sollen weitere Flächen das Areal künftig prägen. Nahe dem Bahnübergang an der Schulstraße sind zusätzliche Wohnungen, Gewerbeflächen sowie ein Café vorgesehen. Die UWG begrüßt dabei ausdrücklich das Engagement der lokalen Investoren Olaf Memering und Matthias Bruns.

 

Darüber hinaus wurde berichtet, dass ein Supermarkt/Vollsortimenter Interesse an einer Ansiedlung am Dockgelände signalisiert hat. Auch die Firma Gardeur plant dort einen Outletstore; ein Umzug an das Dockgelände ist bis 2027 vorgesehen.

 

Für den aktuellen  Gardeur-Standort wurden ebenfalls Perspektiven aufgezeigt: Geplant sind dort Reihenhäuser sowie Wohn- und Geschäftshäuser. Außerdem ist eine Kindertagesstätte vorgesehen. Erste Erschließungsmaßnahmen seien nach heutigem Stand für 2029 geplant. „Die Gardeur-Pläne sind vor acht Jahren auf einem Bierdeckel entstanden. Dass das nun Realität werden kann, entschädigt für viele Stunden Engagement“, so Scheiwe.

 

Ein weiteres Thema war die Frage, ob die Mühlenstraße künftig als Tempo-30-Zone ausgewiesen werden sollte. Die Diskussion verlief lebhaft – insbesondere wegen der anliegenden Schule, der engen Fahrbahn und der Verkehrssituation vor Ort. Viele Stimmen sprachen sich für eine Tempo-30-Regelung aus. Aus der Runde wurde zudem angemerkt, dass dort ohnehin häufig nicht schneller gefahren werden könne, was eine solche Maßnahme zusätzlich nachvollziehbar mache.

Innerhalb der UWG wird die Idee grundsätzlich befürwortet. Die Unabhängigen gehen davon aus, dass eine Tempo-30-Regelung auch auf Akzeptanz stoßen würde – vor allem während der Schulzeiten.

 

Auch der Zustand der Janosch-Grundschule wurde thematisiert. „Unsere nächste Investition muss der Janosch-Grundschule gelten“, sagte Bernd-Thomas Scheiwe. Klassenräume und Sanitäranlagen seien veraltet. Zudem werde die Decke der alten Pausenhalle derzeit abgestützt. „Das steht bei uns an oberster Stelle als nächstes Projekt“, betonte der Fraktionsvorsitzende.

 

Zu guter letzt wurden auch die Themen rund um das Baugebiet Hengstforde-Augustfehn diskutiert. Hier setzt sich die UWG dafür ein, dass die NLG mit dem Endausbau der bereits bewohnten Straßen beginnen soll.

 

Die UWG Apen bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die konstruktiven Beiträge und den offenen Austausch. Das Bürgergespräch habe erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Politik und Bürgerschaft ist.

 

Gleichzeitig weist die UWG auf die weiteren Termine der Bürgergespräche in den kommenden Wochen hin. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr:

  • Di., 20.01.2026 – Godensholt, Schießstand
  • Do., 29.01.2026 – Augustfehn II, Dörpshus „Zum Stahlwerk“
  • Do., 05.02.2026 – Nordloh/Tange, Gotano Sportplatz – Vereinshaus
  • Do., 12.02.2026 – Apen, im Schweers